Reyal Urbis bereitet die Übertragung von Immobilien im Wert von mehr als 400 Millionen Euro an Gläubigerbanken vor

24.02.2010

Die Immobiliengesellschaft mit dem Vorsitzenden Rafael Santamaría kündigte im Rahmen des Versuchs, die Insolvenz zu vermeiden, die Absicht an, über einen Schuldenerlass gegen Übertragung von Immobilien im Wert von 400 Millionen Euro zu verhandeln. Dies unter der Bedingung der Refinanzierung der Schulden in Höhe von 4.800 Millionen mit mehr als hundert Gläubigerbanken.

Reuters zufolge wurden der Immobiliengesellschaft von Sabadell Kaufangebote in Höhe von 178,8 Millionen Euro gemacht, von Bancaja in Höhe von 96,4 Millionen Euro, von Caixa Galicia in Höhe von 50 Millionen Euro und von Caixa Nova in Höhe von 44 Millionen Euro.

Die spanische Börsenaufsichtsbehörde (Comisión Nacional del Mercado de Valores) beschloss,den Handel der Wertpapiere von Reyal Urbis vorübergehend auszusetzen, als diese Kurszuwächse von 6,17 % verzeichnete während auf dem Markt die relevanten Informationen zum Unternehmen veröffentlicht wurden. Nach der Wiederaufnahme des Handels schnellten die Aktien um 16,6 % auf einen Kurs von über 13,80 Euro in die Höhe.

Das Ziel der Gesellschaft ist nun, einen Restrukturierungsplan mit ihren Gläubigern zu verhandeln, in dem unter anderem der Verkauf von Aktiva, die Einstellung sämtlicher Aktivitäten und die Nichtzahlung der Schulden oder der damit verbundenen Zinsen bis 2013 in Betracht gezogen werden soll. Dies mit dem Ziel, die Gesellschaft zu stabilisieren und die Insolvenz zu vermeiden.

Für mehr Information kontaktieren Sie bitte Mónica Regaño: mregano@mmmm.es